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Achterbahnfahrt der Gefühle wurde mit der Bronze-Medaille in Silber A belohnt!!!!

Am 19. u. 20.  Juni 2015 fand der 51. Landesfeuerwehr-Leistungsbewerb in Gamlitz statt. Aufgrund der Tatsache, dass unser 4er beim Landesfeuerwehrtag am Samstag beruflich im Einsatz ist, mussten wir bereits am Freitag unser Bronze- und Silberdurchgänge absolvieren.

 

Bereits im 2. Durchgang maschierten wir in Bronze ein und waren damit auch ein wenig Versuchskaninchen. Für die Bahnhälften B waren wir die ersten, die darauf arbeiteten. Wie sich herausstellte funktionierten auch die Zeitnehmungen nicht.

Gegen 14:30 Uhr starteten wir somit unseren Bronze-Durchgang. Nach sehr gutem Kuppeln hatten wir beim Ansaugen Probleme und ließen dort einiges an Zeit liegen. Der restliche Lauf funktionierte dann wieder wie gewünscht. Eine Top-Zeit war nach dem Problem natürlich nicht mehr drinnen. Eine Zeit von 33,8 sec. mussten wir zur Kenntnis nehmen und somit war klar eine Medaille wie im Vorjahr wird es in Bronze für uns nicht mehr geben. Zu allem Überdruss kamen auch noch 10 Fehlerpunkte für „falsch angelegte Leine“ dazu (Knopf hielt nicht) dazu. Somit war auch die Quali für den Paralellbewerb Geschichte. Frustriert maschierten wir zum Staffellauf. Auch hier setzten sich die Missgeschicke fort. Eine Übergabe funktionierte überhaupt nicht und eine Zeit von 53,9 sec. war die Folge.

Jetzt hieß es die Enttäuschung abzuschütteln und sich für Silber neu zu konzentrieren. Die Auslosung ergab eine Formation mit der wir gut leben konnten.

Der Kuppelvorgang wurde kontrolliert und schnell absolviert. Das Kommando „Angesaugt“ konnte unter 20 sec. gegeben werden. Das 2. Rohr kam bereits kurz nach dem 1. Rohr zum Verteiler. Bei geschätzten 35 sec. konnten beide Rohre „Wasser marsch“ geben. Leider hatte unser 2er bei der Übergabe Probleme beim Öffnen eines Schlauchträgers. Folgeschwierigkeiten beim Kuppeln der Schläuche beim Verteiler waren die Folge. Die richtige Endaufstellung konnte erst knapp unter 40 sec. eingenommen und die Zeit mit 40,50 sec. gestoppt werden. Das einzige Positive war für uns, dass wir den Durchgang fehlerfrei absolviert hatten. Wie in Bronze maschierten wir schwer enttäuscht zum Staffellauf. Um jedoch die Chance auf den Paralellbewerb wahren zu können, wollten wir beim Staffellauf das Letzte aus uns herausholen. Dies gelang uns auch. Unsere Zeit von 50,59 sec. war wie sich später herausstellte die schnellste Staffellaufzeit in Silber aller Gruppen.

Mit der Hoffnung sich zumindest für den Paralellbewerb in Silber zu qualifizieren fuhren wir am Freitag wieder nach Hause.

Ohne zu wissen, ob es reichen wird, bereiteten wir uns für den Paralellbewerb vor und fuhren am Samstag gegen 11:30 Uhr nach Gamlitz. Zu dieser Zeit war noch keine der Top-Gruppen in der Wertung und wir führten mit unserer Leistung noch immer die Rangliste in Silber an. Während der Fahrt bekamen wir ständig Infos vom Bewerbsgeschehen durchgegeben. Einige der Mitfavoriten waren aufgrund von Fehlern oder schlechten Leistungen bereits hinter uns zurückgefallen. Die WKG Götzendorf war dann die erste Gruppe, die uns um 0,7 Punkte auf den 2. Platz verdrängte. Unzählige starke Gruppen waren noch nicht gestartet. Die Quali für den Paralellbewerb schien zu dieser Zeit aber schon gesichert zu sein.

Beim Eintreffen erfuhren wir, dass in den letzten beiden Durchgängen 4 Gruppen unter 39 sec. gearbeitet hatten. Unsere aufkeimende Hoffnung doch noch eine Medaille abstauben zu können, schien dahin. Falkenstein war auf Gold-Kurs. Kleinfrannach kassierte leider 20 Fehlerpunkte und war somit aus dem Rennen. Somit konnten nur noch Rohrbach/Kulm und Reichendorf uns mit ihren starken Silber-Zeiten 39,10 sec. bzw. 37,98 sec. vom Podest stoßen. Die Staffellaufzeiten würden den Ausschlag geben. Die Spannung war für uns fast unerträglich. Es schien eine Ewigkeit zu dauern bis die Zeiten der Staffelläufe unserer Konkurrenten eintrudelten. Jetzt begann die Rechnerei.

Und tatsächlich gelang uns das Unmögliche, mit unserer tollen Staffellaufzeit konnten wir unseren schwachen Löschangriff kompensieren und den 3. Rang und somit die Bronze-Medaille holen.

Voller Euphorie bereiteten wir uns auf den Paralellbewerb in Silber A vor. Jetzt wollten wir natürlich zeigen, dass wir auch einen sehr schnellen Löschangriff auf den Gamlitzer Rasen zaubern können.

Dies gelang uns auch. Mit einer Zeit von 36,9 sec. gelang uns der schnellste Löschangriff. Der Landessieg in dieser Wertung schien nach Großhartmannsdorf zu gehen. Dann die Ernüchterung – ein Druckschlauch war nicht zur Gänze ausgerollt und wir bekamen 5 Fehlerpunkte. Platz 4 war die Folge.

Große Enttäuschung machte wieder die Runde. Nach kurzer Zeit überwiegte aber die Freude über die Bronze-Medaille und die schon jetzt feststehende Qualifikation für den Bundesbewerb in Kapfenberg nächstes Jahr.

Einen besonderen Dank möchten wir unseren Schlachtenbummlern aussprechen. Es ist immer wieder etwas Besonderes, wenn wir die Anfeuerungsrufe von der Tribüne hören.

Nochmals Gratulation dem neuerlichen Doppellandessieger Falkenstein sowie den Landessiegern der Paralellbewerbe St. Nikolai (Bronze A) und Götzendorf (Silber A) und natürlich auch allen anderen Siegergruppen der verschiedenen Kategorien. Im Speziellen möchten wir unserem „Suppi“ zu seiner Goldmedaille mit der WKG Pischelsdorf in der Wertung Silber B gratulieren.

Mit dem Landesfeuerwehrleistungsbewerb endet für uns nun eine Bewerbssaison, die ebenso eine kleine Achterbahnfahrt war. Aber wir haben wieder neue Freundschaften geschlossen, alte gefestigt, und einfach eine schöne, harte, intensive, anpsruchsvolle, lustige, spannende Zeit gehabt. Wir freuen uns jetzt schon wieder auf die Saison 2016, mit unserem Heimbewerb in Großhartmannsdorf, sowie den "Heimlandesbewerb" in Ilz........wenn es wieder aus den Lautsprechern schallt: "Brandobjekt geradeaus, ....."

 

Mannschaft Bronze:

GK

Matthias Wallner

MA

Josef Scheibelhofer

ME

Dominik Nagl

1

Thomas Resedaritz

2

Markus Hirzer

3

Roman Weber

4

Karl Weber

5

Armin Fuchs

6

Stefan Pusswald

 

Mannschaft Silber Grunddurchgang:

GK

Christoph Hörzer

MA

Stefan Pußwald

ME

Mario Hörzer

1

Dominik Nagl

2

Armin Fuchs

3

Markus Hirzer

4

Karl Weber

5

Roman Weber

6

Thomas Resedaritz

 

Mannschaft Silber Parallelbewerb:

GK

Dominik Nagl

MA

Stefan Pußwald

ME

Markus Hirzer

1

Thomas Resedaritz

2

Armin Fuchs

3

Karl Weber

4

Mario Hörzer

5

Roman Weber

6

Christoph Hörzer

 


 


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